ABKLÄRUNG

Diese Seite gibt einen Eindruck, wie einen ergotherapeutische Abklärung in der Kindertherapie Stäfa verläuft 


Ergotherapeutische Abklärungen werden vom Arzt verordnet und stehen zu Beginn jeder ergotherapeutischen Behandlung. 

Abklärungen finden in 2 Behandlungseinheiten statt (je 60 - 90 min) und sind sehr intensiv für alle Beteiligten.

Danach gibt die Ergotherapeutin eine Einschätzung des Betätigungsverhaltens des Kindes, benennt Schwächen und Ressourcen und gibt eine Empfehlung, wie es weitergehen soll. Diese wird den Eltern und den verordneten Ärzten und Ärztinnen kommuniziert.

In der Abklärung wird versucht, das alltägliche Handeln des Kindes und seiner alltäglichen Betätigungen zu verstehen .
 
Dabei werden freie Beobachtung, Gespräche mit den Kindern und Jugendlichen, den Eltern und anderen Betreuungspersonen und der Einsatz verschiedener Assessmentinstrumente kombiniert. Diese werden ja nach Fragestellung und Alterssituation von der Therapeutin gezielt ausgewählt. 

In der Kindertherapie Stäfa stehen folgende Assessments zur Auswahl

1. Selbsteinschätzung Alltagsbetätigungen

  • COPM: Canadian Occupational Therapy Measurement
  • COSA: Children Occupational Self Assessment

2. Erfassung der sensorischen Entwicklung

  • MAP: Millers Assessement for Preschoolars
  • TSFI: Test of Sensory Funktions in Infants
  • De Gangi Berk Test
  • DTVP-2: Developmental Test of Visual Perception

3. Erfassung der motorischen Entwicklung

  • Züricher Neuromotorik
  • MABC (Motor Assessement Battery for Children)
  • BOT-2 (Bruininks-Oseretzky Test der motorischen Fähigkeiten)

4. Erfassung von Betätigungsbereichen

  • PEDI: Pediatric Evaluation of Disability Inventory
  • TOP: Test of Playfulness
  • SSI: School Setting Interview
  • PEM-CY: Erfassung der Partizipation und der Umwelt 
  • AMPS: Assessment of Motor and Process Skill
  • ESI: Evaluation of Social Interaction
  • Kinderschlafcomic
  • Insomia Fragebogen (Englisch)
  • WEIS (Work Environment impact scale)

7. Erfassung exekutiver Funktionen

  • DCD: Diagnostikum für Cerebralgelähmte nach Hillers
  • Complexe Rey-Figur
  • Einschätzungebogen Exekutiven Handelns

8. Diagnosespezifische Screeningverfahren

  • M-Chat
  • SRS (Social Responsivness Scale)
  • Connors Fragebogen

Ein Teil dieser Assessments bieten Vergleiche mit der "Norm" der altersentsprechenden Kindern, ein Teil bietet nur die Möglichkeit, die Kinder in ihrem Handeln objektiv zu erfassen und Veränderungen später klarer zuschreiben zu können.



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ANGEBOTENE MASSNAHMEN